top of page

Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit Plus

Der VFJS e. V. setzt die Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit Plus an zwei Schulstandorten

in der Landeshauptstadt  Schwerin um.

Regionale Schule
"Erich Weinert"

Nils-Holgersson-Grundschule

Die sozialraumorientierte Schulsozialarbeit an der Regionalen Schule "Erich Weinert" und

an der Nils-Holgersson-Grundschule wird gefördert aus Mitteln der Landeshauptstadt Schwerin sowie kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds plus (ESF+)

C2_SN_LH_Logo_Gefoerdert_RGB.png

Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Schule. Was sie beschäftigt, lässt sich aber nicht auf Unterricht und Schulgelände begrenzen. Ihr Alltag und ihre Entwicklung werden wesentlich durch die Familie, den Freundeskreis, ihre Freizeit und das Leben im Stadtteil geprägt. Schulsozialarbeit Plus greift diese unterschiedlichen Lebensbereiche auf und verbindet sie stärker mit dem Lern- und Lebensort Schule.

Unsere Fachkräfte arbeiten direkt an den Schulstandorten und verbinden von dort aus Schule mit dem jeweiligen Sozialraum. Sie greifen Themen und Interessen der Schüler:innen auf, entwickeln daraus präventive Gruppenangebote und Projekte und beziehen gezielt Einrichtungen, Angebote und Fachkräfte außerhalb der Schule mit ein.

Damit wird der Sozialraum zu einem festen Bestandteil der Arbeit. Ein Jugendtreff kann zum Lern- und Erfahrungsort werden, ein Verein zum Projektpartner und eine Idee von Schüler:innen zum Ausgangspunkt für eine gemeinsame Aktion im Stadtteil. Gleichzeitig finden Themen, Angebote und Kompetenzen aus dem Sozialraum ihren Weg in die Schule. Schule öffnet sich nach außen und neue Möglichkeiten kommen in der Schule an.

Der Schwerpunkt liegt auf Beteiligung, Prävention, Gruppen- und Projektarbeit, dem Einsatz von sozialräumlichen Arbeitsmethoden und sozialräumlicher Vernetzung. Kinder und Jugendliche entdecken neue Orte und Angebote, bringen eigene Themen und Ideen ein, sammeln Erfahrungen außerhalb gewohnter Strukturen und lernen Möglichkeiten kennen, die ihnen auch unabhängig von Schule offenstehen.

Damit erweitert Schulsozialarbeit Plus den Blick von der Schule auf das gesamte Lebensumfeld junger Menschen und von einzelnen Angeboten hin zu einem Netzwerk, das Schule und Sozialraum dauerhaft miteinander verbindet.

Gemeinsam am Schulstandort

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Schulsozialarbeit Plus arbeiten an beiden Schulstandorten eng zusammen und ergänzen sich in ihren jeweiligen Aufgaben. Während die klassische Schulsozialarbeit vor allem direkt im Schulalltag ansetzt und Schüler:innen bei persönlichen, sozialen und schulischen Themen begleitet, erweitert Schulsozialarbeit Plus diesen Blick gezielt in den Sozialraum.

Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es, Themen und Bedarfe, die im Schulalltag sichtbar werden, aufzugreifen und daraus präventive Gruppenangebote, Projekte oder Kooperationen mit Partner:innen außerhalb der Schule zu entwickeln. Gleichzeitig können Erfahrungen, Angebote und Kontakte aus dem Sozialraum wieder in den Schulalltag einfließen.

Schulsozialarbeit Plus ergänzt die klassische Schulsozialalrbeit um die sozialraumorientierte Perspektive und zusätzliche Möglichkeiten der Gruppen-, Projekt- und Netzwerkarbeit.

So greifen beide Arbeitsbereiche ineinander und tragen gemeinsam dazu bei, dass Schule nicht nur als Lernort, sondern als Teil des Lebensumfeldes von Kindern und Jugendlichen gedacht und gestaltet wird.

bottom of page